S. 168 Nachweis von Beschäftigungstagen für Bestandsschutz und andere tarifliche Leistungen

Das Landesarbeitsgericht Köln hat grundsätzlich die Auffassung des WDR bestätigt, dass nur die „vertraglich dokumentierten“ Tage als Beschäftigungstage zählen. Eine frühere Freie Mitarbeiterin verlor den größten Teil ihres Anspruchs auf Beendigungsentgelt, weil acht Jahre zuvor nicht alle ihre Beschäftigungstage in das computergestützte Honorierungssystem COGHOS eingetragen wurden und damit auch nicht auf den Verträgen und Abrechnungen des Senders dokumentiert waren. Es führt also kein Weg daran vorbei, dass ihr bei den Redaktionen und der Abteilung „Personalservice“ erreicht, dass die realistischen Beschäftigungstage registriert werden. Dabei hilft auch ein Ausdruck der Beschäftigungstage aus der WDR-Datenbank, den Ihr bei Bedarf anfordern könnt. (S. 159)

 

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